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Das britische Jobwunder macht Pause

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Das britische Jobwunder macht Pause

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In Großbritannien ist die Arbeitslosigkeit im Schlussquartal 2013 überraschend gestiegen. In den drei Monaten bis Ende Dezember habe die Arbeitslosenquote im Vergleich zum vorangegangenen Dreimonatsblock zugelegt – von 7,1 Prozent auf 7,2 Prozent – so das nationale Statistikbüro ONS. Experten werten das aber nicht als Trendwende.

Die Quote ist nun wieder etwas weiter entfernt von der Sieben-Prozent-Marke. Ab da wollte die Bank of England (BoE) während der Krise grundsätzlich über höhere Zinsen nachdenken.

Erst in der vergangenen Woche hatte die Notenbank ihr Billiggeldversprechen nach nur sechs Monaten von der Entwicklung der Arbeitslosenquote entkoppelt. Der Leitzins dürfte also auch auf dem historischen Tiefstand von 0,5 Prozent bleiben, wenn die Quote unter 7,0 Prozent fallen sollte – womit die britische Notenbank im Frühjahr rechnet.

Die Hinweise auf ein leichtes Abkühlen der Konjunktur erweitern laut Beobachtern den Spielraum für weiter niedrige Zinsen.

su mit dpa