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Krawalle: Russland bietet Ukraine "alle nur notwendige Hilfe an"

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Krawalle: Russland bietet Ukraine "alle nur notwendige Hilfe an"

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Die bewaffneten Straßenschlachten in Kiew haben auf beiden Seiten viele Opfer gefordert.

Zehn Polizisten kamen bei den Krawallen ums Leben. Knapp 350 wurden verletzt.

Die meisten der Verwundeten hatten Schussverletzungen, so die Gesundheitsministerin.

Das Innenministerium macht radikale Kräfte auch für den Tod zahlreicher Zivilisten verantwortlich.

Vor dem Hintergrund der jüngsten Zusammenstöße sollen nun Truppen nach Kiew verlegt werden.

Sie sollen nach offiziellen Angaben Waffen- und Munitionsdepots sichern.

Die ukrainische Regierung hat die internationale Gemeinschaft zu “maximaler Objektivität” aufgefordert, bei der Beurteilung der schweren Krise.

Die “Partner” sollten ihr Urteil allein auf Basis “verlässlicher und bewiesener Fakten” fällen, so das Außenministerium.

Die Opposition habe die Demonstranten zum bewaffneten Kampf aufgerufen. Die Staatsführung habe hingegen “Willen zu Kompromiss und Dialog” bewiesen.

“Die Organisatoren der Massenproteste werden sich verantworten müssen”, so der Generalstaatsanwalt. “Man werde die härtesten Strafen fordern, sowohl für diejenigen, die die Leute angestachelt haben, sich an den Aktionen zu beteiligen. Als auch für jene, die sie organisiert und kontrolliert haben.”

Das russische Unterhaus hat derweil dazu aufgerufen, in der Ukraine keine Entwicklung nach jugoslawischem Muster zuzulassen. Das berichtet die russische Nachrichtenagentur Ria-Novosti.

Man sei bereit alle nur notwendige Hilfe zu erweisen, wenn man darum gebeten werde.