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Krisenstimmung in Venezuela: Oppositionspolitiker stellt sich der Polizei

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Krisenstimmung in Venezuela: Oppositionspolitiker stellt sich der Polizei

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Die Lage in Venezuela spitzt sich zu: Der per Haftbefehl gesuchte Oppositionspolitiker Leopoldo López hat sich der Polizei gestellt. Die Behörden halten ihn für einen der Hauptverantwortlichen für die Gewalt auf den Straßen. Vor Tausenden Anhängern in Caracas sagte López:

“Lasst uns auf den Straßen bleiben und für unsere Rechte protestieren, aber lasst es uns friedlich tun. Brüder, jeder, der hier ist und jeder Venezolaner, der das Land verändern will, lasst uns zusammenkommen und uns organisieren und lasst uns gewaltfrei protestieren.”

Er liefere sich einer “korrupten Justiz” aus, sagte López. Aber wenn seine Verhaftung dazu diene, das Volk aufzurütteln, sei es das wert. Vor allem Studenten protestieren seit rund zwei Wochen gegen die Links-Regierung sowie gegen die schlechte Sicherheits- und Wirtschaftslage.

In roten T-Shirts und mit roten Fahnen zogen auch Anhänger der Regierung durch die Straßen von Caracas, um Präsident Nicolas Maduro den Rücken zu stärken. Die Regierung sieht die Proteste als Putschversuch “faschistischer Banden”.