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Gucci soll teurer werden - und damit attraktiver

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Gucci soll teurer werden - und damit attraktiver

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Die Nobelmarke Gucci gab dem französischen Sport- und Luxusgüterkonzern Kering im abgelaufenen Geschäftsjahr nur wenig Grund zur Freude. Wegen schwächelnder Nachfrage nach Produkten der italienischen Edelmarke sank der operative Gewinn von Kering 2013 um 2,3 Prozent auf 1,75 Milliarden Euro.

Zum Kering-Konzern gehören auch Marken wie Bottega Veneta oder Yves Saint Laurent und der deutsche Sportartikelhersteller Puma – der Konzernumsatz blieb praktisch stabil bei 9,75 Milliarden Euro. Der Überschuss brach wegen der teuren Trennung von den Tochtergesellschaften Fnac und La Redoute von gut 1 Milliarde auf nur noch 50 Millionen Euro ein.

Wichtigster Umsatzbringer für Kering ist die italienische
Luxusmarke Gucci. Analysten zufolge hat sich der Umsatz der Marke Gucci im vierten Quartal so schwach entwickelt wie seit Jahren nicht mehr. Im dritten Quartal 2009 war der Erlös um sieben Prozent gefallen. Kering will mit Preissteigerungen gegensteuern und damit die Attraktivität der Marke steigern. Puma ist im vergangenen Jahr nur knapp an den roten Zahlen vorbeigeschrammt und erwartet neues Wachstum frühestens für 2015.

Für 2014 stellte Kering-Konzernchef François-Henri Pinault Steigerungen bei Umsatz und operativem Ergebnis in Aussicht – ohne konkrete Prognose.

su mit Reuters, dpa