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Léa Seydoux ist die Schöne, Vincent Cassel das Biest

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Léa Seydoux ist die Schöne, Vincent Cassel das Biest

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“Die Schöne und das Biest” kehrt auf die Leinwände zurück, als aufwendiger Märchenfilm mit am Computer generierten Spezialeffekten. Der Franzose Christophe Gans inszenierte das Fantasy-Spektakel mit Starbesetzung: Vincent Cassel und Léa Seydoux. Seit ihrer Darbietung in dem Film “Blau ist eine warme Farbe” vom Goldene-Palme-Gewinner Abdellatif Kechiche eine der derzeit gefragtesten Schauspielerinnen.

“Die Schöne und das Biest” wurde auf der jüngsten Berlinale außerhalb des Wettbewerbs vogestellt. Die Liebesgeschichte wurde bereits mehrmals auf die Leinwand gebracht. Jean Cocteaus Verfilmung von 1946 gilt bis heute als Meilenstein.

Christophe Gans: “Wir wollten dem Meisterwerk von Cocteau auf keinen Fall zu nahe treten. Wir wollten vielmehr Aspekte zeigen, die Cocteau in seinem Film nicht behandelt hatte, weil er in einer anderen Zeit gedreht wurde. Ich wollte, den Teil des Märchens erforschen, den Cocteau nicht beleuchtet hatte.”

Der französische Altstar André Dussollier spielt den Vater der anmutigen Belle. Gedreht wurde “Die Schöne und das Biest” übrigens in den Babelsberger Filmstudios.

André Dussollier: “Ich bin sehr stolz auf meine Filmtochter. Das war ein wunderbares Abenteuer. Hier in Berlin zu sein erinnert mich an den Dreh in Babelsberg vor einem Jahr. Das war eine tolle Zeit. Die deutschen Techniker waren wunderbar”

Der charismatische Franzose Vincent Cassel, bekannt für Filme wie “Black Swan” oder “Ocean’s 12”, schlüpft in die Rolle des Ungeheuers.

Vincent Cassel: “Ich habe nicht versucht, für die Rolle irgendwelche Tierbewegungen einzustudieren, weil ich merkte, dass Christophe das nicht wirklich wollte. Ich habe versucht, so natürlich wie möglich zu spielen und vor allem, mit einer sanften Stimme zu sprechen. Es ist ein Märchenschloss, selbst wenn ich flüstere hört, man mich immer noch.”

Léa Seydoux: “Man muss wieder zu einem Kind werden. So wie es Cocteau am Anfang von “La Belle et la Bête” sagte: Man braucht eine kindliche Seele, um den Film zu verstehen.”

“Die Schöne und das Biest” ist bereits in mehreren europäischen Ländern angelaufen.