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"Nicht sehr deutsch": Streik-Chaos am Frankfurter Flughafen

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"Nicht sehr deutsch": Streik-Chaos am Frankfurter Flughafen

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Gedränge und lange Schlagen am Frankfurter Flughafen. Weil das private Sicherheitspersonal, das für die Personenkontrollen zuständig ist, streikte, konnten viele Passagiere nicht zu ihren Fliegern. Rund 100 Flüge wurden gestrichen. Am Nachmittag war der Flughafen weitgehend gesperrt. Nur Transitpassagiere konnten durch, so die Bundespolizei.

Ein Brite meinte: “Wir müssen versuchen, unser Gepäck zurückzubekommen, aber anscheinend wissen sie nicht, wie sie das anstellen sollen. Es gibt sicher viele, die das Gepäck zurückwollen, weil sie nicht fliegen können. Das ist das absolute Chaos, nicht sehr beeindruckend, nicht sehr deutsch.”

Zu dem Warnstreik hatte die Gewerkschaft Ver.di aufgerufen. Es ging um höhere Löhne. Die Streikanführer schienen von den Folgen ihrer Aktion selbst überrascht zu sein, Ver.di entschuldigten sich bei den Passagieren. Flughafenbetreiber Fraport und die Lufthansa kritisierten den Streik als überzogen und forderten Konsequenzen. Auch an diesem Samstag müssen sich Reisende in Frankfurt wegen des Streiks auf Verspätungen einstellen.