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Obama trifft den Dalai Lama - China ist verärgert

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Obama trifft den Dalai Lama - China ist verärgert

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US-Präsident Barack Obama hat sich trotz scharfer Warnungen aus China mit dem Dalai Lama getroffen. Obama empfing das Oberhaupt der Tibeter im Weißen Haus in Washington. Die beiden Friedensnobelpreisträger suchen nach einer Lösung für die Tibet-Frage. Peking reagierte verärgert auf das Treffen.

US-Regierunssprecher Jay Carney: “Was die Beziehung zwischen den USA und China betrifft, sind sich der Präsident und der Dalai Lama einig: Sie sollten positiv und konstruktiv sein. Wir engagieren uns, gute Beziehungen mit China zu führen, um gemeinsam regionale und globale Probleme zu lösen.”

China forderte von den USA, die Begegnung abzusagen. Der Empfang des Dalai Lamas im Weißen Haus verpasste den ohnehin belasteten Beziehungen einen weiteren Dämpfer.

Seit dem chinesischen Einmarsch 1950 gibt es in Tibet immer wieder Proteste gegen die Fremdherrschaft. Peking wirft dem Dalai Lama vor, diese Bestrebungen zu unterstützen. Der Religionsführer hingegen beharrt darauf, dass er einen friedlichen Übergang zur Autonomie will.