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Unruhen in Venezuela weiten sich auf mehrere Städte aus

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Unruhen in Venezuela weiten sich auf mehrere Städte aus

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Die gewaltsamen Proteste in Venezuela haben sich von der Hauptstadt Caracas auf andere Städte ausgebreitet. In San Cristobal und San Diego ging die Polizei mit Tränengas gegen die Regierungsgegner vor.
In vielen Teilen des Landes fordern die vorwiegend studentischen Demonstranten den Rücktritt des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro. Der will daran aber nicht denken – er sorgt sich vielmehr um das Bild, das die Medien von den Protesten zeichnen:

“Ich bat die Informationsministerin, die Abschaltung des Senders CNN in Venezuela vorzubereiten, wenn der Kanal seine Berichterstattung nicht ändert. CNN muss raus aus Venezuela! Schluss mit der Kriegspropaganda! Das werde ich nicht akzeptieren!”

Dieses Schicksal war einem kolumbianischen Sender bereits am Wochenende widerfahren, venezolanische Medien dürfen seit Jahren nicht mehr regierungskritisch berichten.

Oppositionspolitiker Henrique Capriles forderte Präsident Maduro dazu auf, die illegal bewaffneten Gruppen zu entwaffnen. Es sei eine Lüge, dass die Waffen der Republik nur in den Händen des Militärs sind, sagte er.

Sechs Menschen sind in der vergangenen Woche der Gewalt in Venezuela zum Opfer gefallen.