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EU und Brasilien wollen enger zusammenarbeiten


Redaktion Brüssel

EU und Brasilien wollen enger zusammenarbeiten

Brasilien und die EU wollen den seit Jahren stockenden Verhandlungen über einen gemeinsamen Markt Südamerikas und der Europäischen Union neuen Schwung verleihen. Die brasilianische Präsidentin Rouseff schlug bei einem Besuch in Brüssel der EU unter anderem eine engere Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Informationstechnologie vor. Konkrete Projekte könnten einen entscheidenden Beitrag zu nachhaltigen und guten Beziehungen zwischen der EU und Brasilien leisten, so Dilma Rouseff. 20 Prozent der Importe Brasiliens kommen aus Europa, die EU ist Handelspartner Nummer eins des südamerikanischen Landes. Die Investitionen der EU machen 45 Prozent der Gesamtinvestitionen aus. Seit 2007 sind die EU und Brasilien über eine sogenannte strategische Partnerschaft verbunden. Zugleich aber streiten die EU und der gemeinsame Markt Südamerikas Mercosur seit Jahren über eine Freihandelszone. “In einer globalisierten Welt trägt der Feihandel zum Fortschritt, Wachstum und zur Schaffung von Arbeitsplätzen bei”, sagt der portugiesische Europaabgeordnete Vital Moreira. “Wir begrüßen, dass sich Mercosur nun öffnen will.” “Im März will Brasilien auch andere Mercosur-Mitglieder davon überzeugen, der EU Handelszugeständnisse zu machen”, erläutert unsere Korrespondentin Isabel da Silva. “Wegen der Europawahl im Mai und der brasilianischen Parlamentswahl im Oktober werden Entscheidungen zum Freihandel aber erst 2015 fallen.”

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