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Ghostbusters-Star Harold Ramis gestorben

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Ghostbusters-Star Harold Ramis gestorben

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Harold Ramis, Regisseur, Schauspieler, Drehbuchautor und Erfinder einiger der erfolgreichsten Komödien der Kinogeschichte, ist tot. Das Multitalent starb am Montag in seinem Haus bei Chicago.

Angefangen hatte der Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie als Witzredakteur für den “Playboy” und als Pfleger in einer Nervenheilanstalt. “Das hat mich gut darauf vorbereitet, mit den Schauspielern in Hollywood zu arbeiten”, sagte er einmal. Zuerst schrieb er Drehbücher. Dann spielte er auch selbst.

1984 landet er mit Bill Murray und Dan Aykroyd zusammen den großen Coup: “Ghostbusters”. Die Komödie, für die
Ramis das Drehbuch mitschreibt und in der er auch auftritt, spielte nicht nur 300 Millionen Dollar in die Kassen, sie wird auch ein Stück achtziger Jahre. “Ghostbusters II” ist fünf Jahre später fast ebenso erfolgreich.

Mit Robert De Niro und Billy Crystal drehte Ramis 1999 “Reine Nervensache”. Die Geschichte um den Mafiaboss auf der Couch des Psychiaters wird zum Erfolg.

Die letzten Jahre wurde es stiller um Ramis, seit drei Jahren litt er an einer Immunschwäche. Probleme versuchte er stets mit Humor zu nehmen: “Für mich geht es immer um die Beziehung zwischen Komödie und Leben”, sagte er einmal.
“Das ist die Schnittstelle, auf der ich lebe, und das bewahrt mich vielleicht auch davor, die tragischen Seiten zu sehen.”