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Kurz vor der Pleite: Wie kommt die Ukraine an Milliarden?

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Kurz vor der Pleite: Wie kommt die Ukraine an Milliarden?

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Die Ukraine braucht dringend Geld. Laut Übergangspräsident Alexander Turtschinow steht das Land kurz vor der Staatspleite. Der kommissarische Finanzminister Juri Kolobow spricht von 35 Milliarden Dollar, die bis nächstes Jahr benötigt werden.

Russland hat seine bereits zugesagte Hilfe vorerst eingefroren. “Wir befinden uns im Wartezustand”, sagt Alexej Uljukajew, russischer Minister für Wirtschaftsentwicklung auf die Frage nach dem Verbleib der Finanzspritze in Höhe von zwei Milliarden Dollar.

“Warum im Wartezustand?”, fragt die Reporterin.

“Weil wir dazu einen Partner brauchen. Mit Partner meine ich eine neue Regierung, einen Ministerpräsidenten, Minister und ein Kabinettsprogramm”, so Uljukajew.

Russlands Ministerpräsident Dmitri Medwedew drückte seine Verwunderung darüber aus, dass der Westen die ukrainische Übergangsregierung anerkennt. Die EU-Außenauftragte Catherine Ashton führte in Kiew Gespräche über finanzielle Unterstützung. Wenn es ein Reformprogramm der neuen Regierung gebe, sei die EU bereit zu helfen, sagte ein Sprecher.