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Die venezolanische Frage: Für oder gegen Maduro?

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Die venezolanische Frage: Für oder gegen Maduro?

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In den Straßen von Caracas fliegen Steine, es kommt zu Zusammenstößen zwischen Anhängern und Gegnern der Regierung. Diese Bilder gehören in Venezuela seit Wochen fast zum Alltag.

Die Behörden sprachen gestern von “einem ruhigen Tag”, an Demonstrationen hätten weitaus weniger Menschen teilgenommen als angekündigt. Präsident Nicolas Maduro rief zu Frieden und Toleranz auf, heute hat er zu einer “Konferenz des nationalen Dialogs” geladen.

Die Regierungsgegner, zu denen viele Studenten zählen, sehen in Maduro einen autoritären Herrscher und fordern bessere Lebensbedingungen.

Ein Demonstrant sagt: “Wir wissen alle, dass junge Leute in diesem Land vor einer ungewissen Zukunft stehen. Unsere Proteste richten sich gegen die Unsicherheit, mit der wir jeden Tag leben müssen. Wir sind gestern auf die Straße gegangen und werden das auch morgen und übermorgen tun.”

Der Präsident hat seine Gegner wiederholt als Faschisten bezeichnet.
Maduros Anhänger demonstrierten mit abermaligen Kundgebungen ihre Loyalität gegenüber dem Nachfolger des im vergangenen Jahr verstorbenen Hugo Chavez.