Eilmeldung

Eilmeldung

Royal Bank of Scotland verabschiedet sich als Global Player

Sie lesen gerade:

Royal Bank of Scotland verabschiedet sich als Global Player

Schriftgrösse Aa Aa

Der neue Chef der Royal Bank of Scotland (RBS) verordnet dem Geldhaus nach Jahren horrender Verluste einen radikalen Sparkurs.

Ross McEwan will das Investmentbanking offenbar drastisch zusammenstreichen. Die von der britischen Regierung kontrollierte Großbank soll sich noch stärker auf Privat- und Firmenkunden im Heimatmarkt konzentrieren. Die Kosten sollen in den nächsten vier Jahren um 40 Prozent gedrückt werden.

Seit der Finanzkrise ist die Bilanzsumme der britischen Bank bereits nahezu halbiert worden, fast 40.000 Stellen wurden abgebaut, nach Medienberichten steht ein weiteres Viertel von aktuell 120.000 Arbeitsplätzen zur Disposition.

Für 2013 wies die Bank rund zehn Milliarden Euro operativen Verlust aus.

2008 war der britische Staat mit 55 Milliarden Euro als Retter bei der Bank eingestiegen. Die Verluste summierten sich seither auf etwa den gleichen Betrag.

su mit Reuters