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Größte Bitcoin-Handelsplattform Mt.Gox pleite

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Größte Bitcoin-Handelsplattform Mt.Gox pleite

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Die größte Handelsplattform für die Digital-Währung
Bitcoin, Mt.Gox, hat einen Insolvenzantrag gestellt. Mt.Gox habe Schulden von rund 46,6 Millionen Euro, hieß es laut der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo auf einer Pressekonferenz in Tokio. Die Bitcoin-Börse hatte zuvor bis auf Weiteres den Betrieb eingestellt. Anleger kommen nicht mehr an ihre dort gespeicherten Einlagen.

Man habe am 24. Februar das massenhafte Verschwinden von Bitcoins entdeckt, 750.000 Bitcoins von Nutzern und 100.000 eigene seien weg. Mt. Gox Vorstandschef Mark Karpeles führte den Verlust auf schwache Computersysteme zurück.

Die auch als “Hacker-Währung” bezeichneten Bitcoins gibt es seit 2009. Bitcoins werden in komplizierten Rechen-Prozessen auf den Computern der Nutzer erzeugt, können aber auch im Internet mit etablierten Währungen wie Dollar oder Euro gekauft werden.

Im vergangenen Jahr war der Kurs zeitweise über 1.000 Dollar pro Bitcoin gestiegen.

Die Schließung von Mt.Gox hatte die Währung in eine Vertrauenskrise gestürzt.

su mit dpa