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Russischer EU-Botschafter Tschischow: "Keine russischen Truppen am Flughafen Simferopol"


Ukraine

Russischer EU-Botschafter Tschischow: "Keine russischen Truppen am Flughafen Simferopol"

Fie Lage auf der Krim bleibt angespannt. Vermummte marschierten am Freitag vor dem Flughafen von Simferopol auf und ab. In Uniformen ohne Abzeichen lösen die Männer Hysterie auf der ukrainischen Halbinsel aus. Die unbekannten Paramilitärs kontrollieren die Zufahrten zum Flughafen. Es ist die Rede von russischen
Spezialeinheiten.

Der russische Botschafter bei der Europäischen Union, Wladimir Tschischow, wies die Beteiligung russischer Truppen im Gespräch mit euronews zurück:

“Dort sind keine Truppen, auf jeden Fall keine russischen. Der internationale Flughafen von Simferopol funktioniert ganz normal. Auch der Militärflughafen von Belbek dürfte normal funktionieren.”

Auf die Frage, warum es Selbstverteigungsgruppen auf der Krim gebe, sagte Tschischow, es habe Drohungen gegeben, dass sogenannte Freundschaftszüge auf dem Weg seien. Es handle sich um Bewaffnete des Platzes Maidan in Kiew, natürlich mache die Bevölkerung sich Sorgen.

Die Aufforderung von US-Außenminister John Kerry nicht auf der Krim zu intervenieren, wies er mit den Worten zurück, die USA befänden sich selbst in einer Tradition der Interventionen in anderen Ländern, in die sie Truppen schickten. Es gehe wohl eher um deren eigene Logik. Hier handle es sich nicht um einen Fall russischen Eingreifens. Viele Menschen in Russland stellten bereits Fragen danach, warum die russische Regierung sich derart zurückhalte.

Nach Angaben des ukrainischen Grenzschutzes blockiert der
russische Raketenkreuzer “Iwanowez” die Krim-Bucht von
Balaklawa im Südwesten. Zehn Militärhubschrauber seien zum Stützpunkt der russischen Schwarzmeerflotte nahe der Stadt Sewastopol geflogen, nur drei von ihnen seien offiziell angemeldet gewesen.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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