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Schweiz, Österreich und Liechtenstein frieren Konten von Janukowitsch und Gefolgsleute ein

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Schweiz, Österreich und Liechtenstein frieren Konten von Janukowitsch und Gefolgsleute ein

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Die Behörden der Schweiz, Österreichs und Liechtensteins haben die Sperrung der Konten des gestürzten ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch und einiger seiner Gefolgsleute angeordnet. Bereits am Donnerstag wurde eine Firma von Janukowitschs Sohn Alexander in Genf durchsucht, teilte die eidgenössische Staatsanwaltschaft mit.

Chefankläger Yves Bertossa sagte, die Ermittlungen erlaubten es, zu untersuchen, wie die direkt oder indirekt in Beziehung zu Janukowitsch stehenden Firmen Geld in der Ukraine, den Niederlanden oder der Schweiz gemacht hätten. In den nächsten Tagen werde es weitere Untersuchungen geben.

Die Staatsanwaltschaft der Schweiz eröffnete gegen Janukowitsch und dessen Sohn Strafverfahren wegen des Verdachts der “schweren Geldwäsche”. Nach der Flucht Janukowitschs hatte bereits dessen exzessiver Lebenstil in seinem schlossähnlichen Haus für Aufregung gesorgt.

Viele der gut 20 Betroffenen in der Schweiz, Österreich und Liechtenstein sind ehemalige Minister der gestürzten ukrainischen Regierung.