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Krim: pro-russischen Kräfte formieren sich

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Krim: pro-russischen Kräfte formieren sich

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Auf der Krim bringen sich pro-russische Kräfte und Gegner der ukranischen Übergangsregierung zunehmend in Stellung. Den zu Gesprächen mit der Krim-Regierung angereisten ukrainischen Politiker Petro Poroschenko wollten aufgebrachte Demonstranten gar nicht erst ins Parlament in Simferopol lassen.

Unterdessen bezichtigte der ukrainische Übergangspräsident Alexander Turtschinow erneut die russische Regierung, mit gezielten Provokationen auf eine Abspaltung der Krim hinzuarbeiten.

“Sie treiben uns in einen militärischen Konflikt”, so Turtschinow. “Unseren Informationen zufolge versuchen sie, ein ähnliches Szenario wie in Abchasien und Georgien durchzuspielen. Ich richte mich hiermit direkt an den russischen Präsidenten Wladimir Putin und fordere, dass er alle Provokationen umgehend einstellt, alle Truppen aus der autonomen Republik Krim zurückruft und im Rahmen der unterzeichneten Verträge bleibt.”

Tatsächlich sind auf der Krim immer wieder russische Militärkonvois zu sehen. Auf die Fragen des euronews-Korrespondenten Sergio Kantone reagierten die Soldaten eines der Konvois zurückhaltend aber freundlich. Sie seien auf einer Übungsfahrt, hieß es.

euronews-Korrespondent Sergio Cantone berichtet: “Hier sind sie also, russische Mannschaftstransportwagen mitsamt Nummernschildern und Kennzeichnung. Sie fahren auf der Straße von Sewastopol nach Simferopol. Was ihr eigentliches Ziel ist, bleibt aber unklar.”