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"Gravity": Tops und Flops des Wintersport-Wochenendes

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"Gravity": Tops und Flops des Wintersport-Wochenendes

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Kjetil Jansrud ist der regierende Ski-Alpin-König von Norwegen nach seinem Olympia-Sieg von Sotschi.

Norwegen hat einen neuen, wenn auch ungekrönten, Ski-König. Bereits Super-G-Champion von Sotschi, hat Jansrud am Freitag und am Sonntag gleich zwei Weltcup-Siege in seiner Heimat Norwegen eingefahren.
Zwanzig Jahre nach den Olympischen Spielen von Lillehammer präsentierte sich Kjetil Jansrud auf der anspruchsvollen Super-G-Piste in Bestform.
Vor dem Rennen galt Landsmann Aksel Lund Svindal als heißer Favorit, doch der Norweger verpasste erneut das Podium und wurde nur Vierter.
Das reichte aber insgesamt in Kvitfjell für den vorzeitigen Gewinn der Weltcups in der Abfahrt und im Super G.
Aksel Lund Svindal führt auch in der Weltcup-Gesamtwertung vor dem Österreicher Marcel Hirscher.

Spektakulärer, aber glimpflich verlaufener Sturz von Ondrej Bank

In den alpinen Zweikampf um die große Kristallkugel wird sich Ondrej Bank nicht mehr einmischen können. Der Routinier aus Tschechien stürzte in Kvitfjell spektakulär und blieb minutenlang am Boden liegen, bevor die Retter eintrafen. Der Tscheche kam ohne Knochenbrüche oder schwere Verletzungen davon.

Schweizer Ski-Asse taumeln in Crans-Montana

Erwartungsvoll blickte die Schweiz auf den heimischen Auftritt ihrer weiblichen alpinen Abfahrts-Asse in Crans-Montana. Vor allem Olympiasiegerin Dominique Gisin und Lara Gut hatten am Mont Lachaux im Training überzeugt.
Aber auch Marianne Kaufmann-Abderhladen, die Schnellste in Val d`Isere zu Beginn des Winters.
Dominique Gisin aber blieb unter den Erwartungen mit Rang zehn, einen Platz hinter der Deutschen Maria Höfl-Riesch. Damit war der Weg frei für Österreichs Abfahrt-Stars:
Und Andrea Fischbacher entwickelte sich zur großen Überraschung in Crans-Montana. Mit ihrer rasanten Abfahrt stahl sie sogar ihrer österreichischen Teamkollegin Anna Fenninger die Show.
Mit 15 Hunderstelsekunden Vorsprung gewann Fischbacher vor Fenninger. Dritte wurde Tina Maze aus Slowenien.
Trotz lediglich Rang neun in der Schweiz hat Maria Höfl-Riesch aus Garmisch-Partenkirchen nun beste Aussichten auf den Gewinn des Abfahrts-Weltcups.

Der deutsche Skispringer Severin Freund präsentierte sich in Finnland nahezu unschlagbar – jedenfalls um Haaresbreite.

Severin Freund ist der Überflieger im Skispringen seit den Spielen´von Sotschi. Im finnischen Lahti verpasste der Bayer knapp den ersten Sieg-Hattrick eines deutschen Skispringers seit Sven Hannawald vor zwölf Jahren.
Freund musste sich nur Doppel-Olympiasieger Kamil Stoch aus Polen geschlagen geben.
Dritter wurde der Österreicher Gregor Schlierenzauer. Deutlich verbessert präsentierte sich in Finnland der Deutsche Marinus Kraus, der auf den 13. Platz flog.