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Wirbel um russisches Ultimatum an ukrainische Armee

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Wirbel um russisches Ultimatum an ukrainische Armee

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Russische Soldaten ohne Abzeichen umlagern eine ukranische Kaserne auf der Krim. Sie werden unterstützt von moskautreuer ukrainischer Miliz. Das Aufmarschieren tausender russischsprachiger Uniformierter auf der Schwarzmeer-Halbinsel hat die schwerste Krise mit dem Westen seit dem Zerfall der Sowjetunion ausgelöst. Und diese könnte sich jederzeit zuspitzen:

Angehörige der ukrainischen Soldaten sind tief besorgt und versuchen durch ihre bloße Präsenz, Gewaltausbrüche zu verhindern.

Wirbel gab es um ein vermeintliches russisches Ultimatum zur Aufgabe der ukranischen Armee.

Russland wies Medienberichte über das Ultimatum an die ukrainischen Streitkräfte auf der Halbinsel Krim zurück.

“Das ist völliger Blödsinn”, sagte ein Stabsvertreter der russischen Schwarzmeerflotte der Agentur Interfax.

Zuvor hatten ukrainische Medien unter Verweis auf einen Sprecher des Verteidigungsministeriums in Kiew berichtet, die Schwarzmeerflotte habe die Besatzung von zwei ukrainischen Kriegsschiffen vor der Stadt Sewastopol zur Aufgabe aufgefordert. In anderen Meldungen war von der angedrohten Erstürmung ukrainischer Stellungen auf der gesamten Krim die Rede gewesen.

Die ukrainische Regierung warf Russland mehrfache Grenzverletzung vor.

Der Machtpoker auf der Krim und in anderen Teilen der Ukraine geht also weiter. Begleitet von der massiven Militärpräsenz ordnete Moskau den Bau einer strategisch wichtigen Brücke zwischen Südrussland und der überwiegend von Russen bewohnten Krim an.