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Gericht in Kairo verbietet Hamas-Aktivitäten in Ägypten

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Gericht in Kairo verbietet Hamas-Aktivitäten in Ägypten

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Ein Gericht in Kairo hat der Palästinenserorganisation Hamas alle Aktivitäten in Ägypten.untersagt. Kairo beschuldigt die mit der ägyptischen Muslimbruderschaft verbündete Organisation, für Anschläge in Ägypten verantwortlich zu sein.
Die Hamas kontrolliert den an Ägypten grenzenden Gazastreifen.
Richter Samir Sabry erläutert:

“Das Gericht hat angeordnet, dass alle Büros der Hamas geschlossen werden müssen und es hat gleichzeitig alle Geschäftsbeziehungen verboten. Das Urteil bedeutet auch, das alle Hamas-Mitglieder sich illegal in Ägypten aufhalten und festgenommen werden können.”

Bislang nutzten Funktionäre und Mitglieder der Hamas den Grenzübergang zu Ägypten in Rafah, um ins Ausland zu reisen. Hamas-Sprecher Ami Abu Zuhri kritisierte
den Entscheid als gegen das gesamte palästinensische Volk gerichtet.

“Das ist eine nicht zu akzeptierende Entscheidung des Gerichts. Sie dokumentiert die Übereinstimmung der agyptischen mit der israelischen Seite. Diese Entscheidung wird unserer Meinung nach Ägypten in Verruf bringen und es in der Palästinenserfrage isolieren gegenüber anderen Staaten.”

Die einstweilige Verfügung des Gerichts soll in Kraft bleiben, bis die gegen Hamas-Kader anhängigen Strafverfahren in Ägypten abgeschlossen sind.
Zudem soll das Vermögen der im Gazastreifen herrschenden radikalislamistischen Bewegung beschlagnahmt werden.