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Kerry wirbt für Diplomatie: "Die USA wollen keine Konfrontation"

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Kerry wirbt für Diplomatie: "Die USA wollen keine Konfrontation"

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US-Außenminister John Kerry hat Russland zur Deeskalation in der Krim-Krise aufgerufen. Der Kreml müsse seine Truppen wieder zurück in die Kasernen beordern, sagte Kerry in der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Sonst bleibe den USA und ihren Partnern keine andere Wahl, als Russland “politisch, diplomatisch und wirtschaftlich zu isolieren”.

Er betonte: “Konflikte wie dieser können im 21. Jahrhundert am besten durch Diplomatie und Respekt für Souveränität gelöst werden, nicht durch einseitige Gewalt. Präsident Barack Obama und ich wollen gegenüber Russland und dem Rest der Welt folgendes klarstellen: Wir wollen keine Konfrontation. Es gibt für Russland einen besseren Weg, um seine legitimen Interessen in der Ukraine zu verfolgen.” Kerry riet Moskau direkt mit der ukrainischen Übergangsregierung zu sprechen.

Der US-Außenminister versprach zudem Finanzhilfen für die Ukraine: “Ich freue mich, sagen zu können, dass dieses Paket einen Sofortkredit in Höhe von einer Milliarde Dollar enthält, um die Erholung der Ukraine zu garantieren. Wir arbeiten derzeit mit dem US-Finanzministerium zusammen, um demnächst einen noch umfassenderen Plan vorzulegen.”

Kerry besuchte auch den Ort des Aufstandes, den Maidan. Er sagte, er sei tief berührt und bewundere die Menschen, die so mutig für Freiheit und Demokratie gekämpft hätten. Den Angehörigen der Toten sprach er sein Beileid aus.