Eilmeldung

Eilmeldung

Ukraine: Schlechte Zeiten auch für die Wirtschaft

Sie lesen gerade:

Ukraine: Schlechte Zeiten auch für die Wirtschaft

Schriftgrösse Aa Aa

Nicht immer kann es in der Ukraine nur um die Krim gehen: Ganz nebenbei ist noch der große Rest des Landes nach dem politischen Umsturz in ruhigere Zeiten zu führen. Die neue Regierung muss vor allem die Wirtschaft wieder in Schwung bringen.

Die Ereignisse auf der Krim würden allerdings alles andere überschatten, sagt Tomas Fiala, ein Finanzunternehmer; die guten Absichten ebenso wie die positiven Reaktionen von Anlegern auf die politischen Veränderungen.

Die ukrainische Währung, die Griwnja, ist auf Tiefstwerte gefallen – schön für Betriebe, die noch etwas ausführen, schlecht für die anderen.

Eins ihrer Kleider koste im Schnitt sechshundert Griwnjas, jetzt noch 45 Euro, sagt die Modeunternehmerin Anna Kowalenko. Mit der neuen Kollektion müssten die Preise nun wohl aber steigen, um zehn oder sogar zwanzig Prozent: Denn die Stoffe seien gerade jetzt aus dem Ausland gekommen, als der Dollar so stark hochging.

Dazu kommt nach ihrer Aussage noch, dass die Ukrainer im Moment sowieso weniger Geld ausgeben. Angesichts der ungewissen Lage würden die Leute ihr Geld wohl lieber erst einmal zusammenhalten.