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Bitcoin - die Kettenreaktion

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Bitcoin - die Kettenreaktion

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Kurz nach der Insolvenz der Bitcoin-Börse Mt.Gox muss eine weitere Website für die digitale Währung schließen. Sie sei von Hackern “attackiert und ausgeraubt” worden, erklärte die sogenannte Bitcoin-Bank Flexcoin aus Kanada. Bitcoins im Wert von aktuell 430.000 Euro seien entwendet worden. Glimpflich kamen offenbar nur die davon, die ihre Bitcoins abgetrennt vom Internet bei Flexcoin gelagert hatten. Diese Bitcoins sind noch da.

In der vergangenen Woche hatte die einst größte Handelsplattform Mt.Gox
einen Insolvenzantrag gestellt. Mt.Gox aus Japan hat 46,6 Millionen Euro Verbindlichkeiten und nach Medienberichten könnten Bitcoins für mehrere hundert Millionen Euro verschwunden sein.

Die Grundidee von Bitcoins ist ein Zahlungsverkehr, der unabhängig
von Regierungen und Banken funktioniert. Bitcoins werden durch
komplexe Rechenprozesse am Computer erzeugt. Die “Hacker-Währung”
lässt sich in reales Geld eintauschen, wobei der Kurs stark schwankt.

Manche Händler akzeptieren Bitcoins mittlerweile auch direkt als Zahlungsmittel. Beim großen US-Onlinehändler Overstock.com können Kunden seit knapp zwei
Monaten mit der digitalen Währung zahlen. Seitdem haben 4.300 Kunden
mit Bitcoins Waren im Wert von 730.000 Euro gekauft.)

su mit dpa, Reuters