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Kenzos Hommage an David Lynch

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Kenzos Hommage an David Lynch

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Die Opéra Garnier in Paris: Wo sonst Arien geschmettert werden, ließ Stella McCartney ihre Models über den Laufsteg stolzieren, gewandet in ihre neue Kollektion.

Sportlich und leger wollte es die Tochter von Beatle Paul McCartney haben. Dezente Farben dominierten, stofflich setzte die Britin auf Wolliges und Bequemes.

“In dieser Saison ging es vor allem um Silhouetten. Wir wollten die Energie, die das Leben ausstrahlt, dieses Lebensgefühl in die Kleidung einbringen”, so Stella McCartney.

Nach einem Auftakt in Schwarz ließ Dior-Schneider Raf Simons farbliche Knalleffekte folgen. Grell und frisch ging es zu in einem Zelt vor dem Musée Rodin.

Der Belgier hatte Kombinationen aus Satin, Kashmir und Filz gefertigt – Kontraste in Form, Stoff und Farbe garantiert.

Beim japanischen Modehaus Kenzo drehte sich alles um David Lynch. Dem Multikünstler war die Herbst- und Winterkollektion gewidmet – dementsprechend vielfältig ging es zu. Verworrene Muster und wilde Farbspiele erinnerten an die Gedankenwelt des David Lynch. All das ließ sich auch Firmengründer und Namensgeber Kenzo Takada nicht entgehen.

Humberto Leon und Carol Lim waren für die Kollektion verantwortlich, Leon sagt:
“Wir haben ein bisschen den Eindruck, unsere eigene David-Lynch-Trilogie mit all diesen unterschiedlichen Aspekten geschaffen zu haben. Diese Modenschau war der Schlusspunkt, das Finale, in dem wir alle verschiedenen Charaktere und Menschen gezeigt haben. Es ist kein bestimmter Film, keine bestimmte Person, die uns inspiriert hat, sondern eher David Lynch als Mensch und sein Blickwinkel.”