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Rege Reisetätigkeit unter Diplomaten in Sachen Krim

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Rege Reisetätigkeit unter Diplomaten in Sachen Krim

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Es wird viel gereist in Sachen Krim: Der amerikanische Außenminister kommt gerade
aus der Ukraine und ist jetzt in Frankreich.

Sein russischer Kollege kommt von Spanien aus ebenfalls nach Paris, dazu reisen die Minister aus Großbritannien und Deutschland an.

An sich geht es bei dem Treffen um den Libanon; Frankreich als Gastgeber kündigt aber an, man werde in dieser Besetzung dann wohl doch nicht nur über den Libanon
reden.

Die USA bieten neben starken Worten wohl auch einen Ausweg an: Man wolle mit jedem zusammenarbeiten, sagt der Präsident, der der Ukraine erlaube, sich selbst zu
regieren.

Und, so meint Barack Obama weiter, man habe es vielleicht noch nicht genug betont: Im Mai werde in der Ukraine schließlich gewählt.

Dieser Hinweis auf die Präsidentenwahl soll russische Bedenken gegen die neue, ungeliebte Regierung zerstreuen. Russland sieht sie als rechtswidrig an und spricht von einem Staatsstreich.

Der russische Präsident sagt aber auch, zur Zeit gebe es keinen Grund, Soldaten in die Ukraine zu schicken – das sei erst das allerletzte Mittel.

Dass die fremden Soldaten auf der Krim aus Russland seien, bestreitet Wladimir Putin: Ihm zufolge haben sich vor Ort Gruppen zur Selbstverteidigung gebildet.