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Krim-Regierung forciert Beitritt zu Russland

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Krim-Regierung forciert Beitritt zu Russland

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Die pro-russische Führung auf der ukrainischen Halbinsel Krim forciert den Druck.
Bereits am 16.März und damit zwei Wochen früher als vorgesehen sollen die überwiegend russischstämmigen Krim-Bewohner über einen Beitritt zu Russland entscheiden. Diesem stimmte das Parlament der Krim bereits geschlossen zu, sagte ein Sprecher des Parlaments:

“Der Stimmzettel wird zwei Fragen enthalten. Erstens: Stimmen Sie für den Beitritt zur russischen Föderation und damit für die Wiedervereinigung?
Zweitens: Befürworten Sie die Wiedereinführung der Krim-Verfassung aus dem Jahr 1992 und dafür, dass die Krim ein Teil der Ukraine ist?”

Die damalige Verfassung gewährte der Krim eine weitergehende Autonomie der ukrainischen Halbinsel als sie im Moment besteht.
Der Kreml scheint fest von einer klaren Mehrheit auf der Krim für eine engere Anbindung an Moskau überzeugt.
Der russische Präsident Wladimir Putin kommentierte die Vorverlegung des Referendums in der autonomen Republik bislang nicht. Er hatte zuletzt das Recht der Krim-Bewohner auf Selbstbestimmung betont.
In jedem Fall wächst nun der Druck auf die internationalen Verhandlungsführer, die eine friedliche Lösung des Konflikts anstreben.