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Maduro ehrt Chavez und bricht Beziehungen zu Panama ab

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Maduro ehrt Chavez und bricht Beziehungen zu Panama ab

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Tausende Anhänger Hugo Chavez haben in Venezuela eine Militärparade anlässlich des ersten Todestages des ehemaligen Präsidenten begleitet. Auch Cubas Präsident Raul Castro war angereist

Nicolas Maduro, der Chavez bei den letzten Wahlen knapp aus dem Amt drängte, sich aber als sein Sohn im Geiste bezeichnet, rühmte die gegen den Neoliberalismus gerichteten Reformen seines Vorgängers.

“Noch nie zuvor hat es so einen Beschützer gegeben, der den Armen und Arbeitenden ihre Rechte gab”, so Maduro. “Das gab ihnen Bildung, Kultur, Arbeit. Das gab ihnen Würde. Das gab ihnen Bewusstsein. Hugo Chavez ist in die Geschichte eingegangen als Beschützer der Armen in Venezuela und Beschützer der Armen in Amerika.”

Von diesen Ziele und Idealen sehen sich viele Studenten und Maduro-Kritiker heute allerdings weiter entfernt als zuvor. Etwa 20.000 zogen in Caracas erneut zu einer Kundgebung gegen die Regierung.

Die Ursachen solcher Kritik sucht Maduro auch im Ausland. Am Mittwoch verkündete der Präsident den Abbruch der Beziehungen zur Regierung Panamas – weil diese ein Komplott gegen ihn geschmiedet habe.