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Der Mann, der Pompeji retten soll

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Der Mann, der Pompeji retten soll

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Wer Pompeji derzeit besucht, sieht auch die Zeichen des modernen Verfalls. Im Jahr 79 was es der Vulkan Vesuv, der Pompeji auslöschte. Heute ist es meist das Wasser, dass den italienischen Behörden die antiken Gebäude unter der Hand zerbröckeln lässt. Jüngst stürtzten innerhalb nur drei Tagen zwei antike Mauern ein.

Die Europäische Kommission wirft den Behörden Tatenlosigkeit vor, trotz eines Zuschusses von 78 Millionen Euro als Brüssel. Massimo Osanna soll es nun richten. Der neue Betriebschef, der schon von der Letta-Regierung eingesetzt wurde, verspricht eine lange geplante und technologisch anspruchsvolle Stabilisierungsaktion rasch voranzutreiben.

“Wir können sofort mit der Arbeit beginnen”, so Osanna. “Es gibt bereits ein Projekt mit Maßnahmen gegen die hydrogeologische Instabilität, das müssen wir rasch auf der ganzen Ausgrabungsstätte umsetzen. Wir haben jetzt auf dem dritten Gelände begonnen. Es ist der gefährdetsteTeil, weil dort das Erdreich der noch nicht ausgegrabenen Stadtteile angrenzt und abrutschen könnte.”

Die italienische Regierung sagte zwei Millionen Euro zur Restaurierung der jüngsten Schäden zu. Für die langfristige Rettung muss die Regierung aber auch den Rest der Gelder freigegeben. Im Weg stand dem bisher unter anderem die Bürokratie, heißt es aus enstsprechenden Kreisen.