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Gespannte Zeiten für die Ukraine, grüne Zeiten für China

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Gespannte Zeiten für die Ukraine, grüne Zeiten für China

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“Eine moderate Erholung”,” bereit zu handeln, wenn nötig”, “kein Zeichen von Deflation”. Der Originalton der Europäischen Zentralbank blieb diese Woche der gleiche. Der EZB-Rat ließ die Leitzinsen unverändert, ohne weitere Maßnahmen. Das einzige Neue war die Konjunkturprognose, jetzt bis 2016.

EZB-Präsident Mario Draghi äußerte auch Sorge über die geopolitischen Risiken, die von der Ukraine ausgehen. Aber hinter den heftigsten Kräftemessen zwischen den Supermächten seit dem Kalten Krieg, tobt bereits ein anderer Konflikt. Er nennt sich der “Gas -Krieg”. Zu den möglichen Opfern gehören Energieverbraucher in Europa, Unternehmen und Haushalte.

China hat im Moment keine Energieprobleme. Wenn überhaupt, hat das Land in den letzten drei Jahrzehnten zu viel verbraucht, für sein zweistelliges Wachstum. Aber jetzt kann man in Peking oft nicht ohne Atemmaske vor die Tür gehen. Zeit für “Grüne Zeiten” hat die neue Führung beschlossen.

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