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Krim-Krise - Obama drängt Putin zu Gesprächen mit Kiew

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Krim-Krise - Obama drängt Putin zu Gesprächen mit Kiew

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Der russische Präsident Wladimir Putin ist bei seinem Telefonat mit US-Präsident Barack Obama hart geblieben. In der Krim-Krise hält er an seinem Kurs fest. Er erklärte jedoch nach Angaben des Kreml, das russisch-amerikanische Verhältnis dürfe nicht unter dem Ukraine-Konflikt leiden.

Obama betonte, dass es noch immer einen diplomatischen Weg aus der Krise gebe. Er schlug Putin direkte Gespräche zwischen den Regierungen in Kiew und Moskau vor. Er stellte aber auch klar, dass Russland die Souveränität und die territoriale Integrität der Ukraine verletzt habe. Deshalb hätten die USA und die EU Maßnahmen ergriffen. Weiter sagte er: Die rechtmäßige Regierung der Ukraine müsse an jeder Debatte über die Zukunft des Landes beteiligt werden. 2014 seien die Zeiten überwunden, als Grenzen neu gezogen werden konnten, über die Köpfe demokratischer Führer hinweg.

Das Regionalparlament der Krim hatte zuvor für einen Anschluss an Russland gestimmt. Vor dem Parlamentsgebäude reagierten pro-russische Demonstranten mit Jubel. Die Entscheidung soll am 16. März durch die Volksabstimmung bestätigt werden.