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Obama: Volksabstimmung auf Krim ist illegal

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Obama: Volksabstimmung auf Krim ist illegal

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US-Präsident Barack Obama hat die geplante Volksabstimmung auf der Krim über einen Anschluss an Russland scharf kritisiert. Das Referendum sei ein Verstoß gegen ukrainisches und internationales Recht.

Obama betonte zugleich, dass es immer noch einen diplomatischen Weg aus der Krise gebe.

Weiter sagte er: Die rechtmäßige Regierung der Ukraine müsse an jeder Debatte über die Zukunft des Landes beteiligt werden. 2014 seien die Zeiten überwunden, als Grenzen neu gezogen werden konnten, über die Köpfe demokratischer Führer hinweg.

Das amerikanische Außenministerium teilte unterdessen mit der US-Chefdiplomat John Kerrry habe seinen russischen Amtskollegen Sergej Lawrow erneut zu direkten Gesprächen mit der Ukraine gedrängt. Beide hatten sich am Donnerstag in Rom getroffen.

Obama forderte derweil den russischen Präsidenten Wladimir Putin in einem Telefongespräch auf, die Bedingungen einer möglichen diplomatischen Lösung des Ukraine-Konflikts zu akzeptieren.

Das Parlament der Krim hatte zuvor für einen Anschluss an Russlands gestimmt. Pro-Russische Demonstranten vor dem Parlamentsgebäude reagierten mit Jubel. Die Entscheidung soll am 16. März durch die Volksabstimmung bestätigt werden.