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Timoschenko: Kritik an "imperialistischer Politik Russlands"

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Timoschenko: Kritik an "imperialistischer Politik Russlands"

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“Die Ukraine war auch das bestimmende Thema in Dublin, beim Kongress der Europäischen Volkspartei, so die Euronews-Korrespondentin. “Unter den Teilnehmern waren auch die Galionsfiguren der pro-europäischen Bewegung.”

Der Oppositionspolitiker Vitali Klitschko forderte vom Westen mehr Unterstützung für die Ukraine. Die frühere ukrainische Ministerpräsidentin Julia Timoschenko warf Russland eine breit angelegte imperialistische Politik vor.

Vertreter Georgiens und Litauens sehen das ähnlich:

“Sie haben angekündigt, dass sie die Krim annektieren werden”, so der frühere georgische Präsident.

“Das Gleiche haben sie mit den okkupierten georgischen Gebieten vor und offenbar auch mit Transnistrien. Seit Hitler hat niemand mehr etwas Derartiges in Europa versucht. Und erinnern sie sich: Die Leute sagten damals, geben wir ihm das, vielleicht beruhigt er sich. Er hat sich nicht beruhigt. Je mehr man diesen Ländern gibt, desto mehr wollen sie.”

“Wer ist der Nächste?”, so der frühere litauische Ministerpräsident.

“Die Antwort ist jedem klar. Die baltischen Staaten sind nicht sehr sicher. Wir in Litauen haben das Gefühl, dass wir uns in einer wirklich gefährlichen Gegend befinden.”

Demonstranten hatten sich vor dem Kongresszentrum versammelt und protestierten gegen Russlands Haltung im Ukraine-Konflikt.

Der EVP-Parteitag will am Freitag eine Resolution zur Ukraine verabschieden, in der der Einsatz russischer Truppen auf dem Gebiet der Ukraine entschieden verurteilt wird.