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Kleiner ukrainischer Boykott der Paralympics-Eröffnungszeremonie in Sotschi

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Kleiner ukrainischer Boykott der Paralympics-Eröffnungszeremonie in Sotschi

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Es soll ein rein athletischer Wettstreit sein, doch auch bei den 11. Paralympischen Winterspielen in Sotschi fällt es schwer, den Sport von der Politik zu trennen.

Michail Tkatschenko, Biathlet und Skilangläufer, war als einziger Athlet der ukrainischen Mannschaft bei der Eröffnungszeremonie anwesend. Das Publikum begrüßte Tkatschenko mit großem Beifall.

Der Rest der 31-köpfigen ukrainischen Aufstellung erschien aus Protest nicht zu Zeremonie, entschied sich aber an den Wettkämpfen teilzunehmen.

Der Chef des ukrainischen Kommittees bat Kremlchef Wladimir Putin in einem persönlichen Gespräch vor der Eröffnungszeremonie um Frieden.

Die USA, Großbritannien verzichteten darauf, offizielle Delegationen nach Sotchi zu senden.

Insgesamt 45 Nationen treten in den nun barrierefrei gestalteten olympischen Anlagen in Sotchi an. Das Internationale Paralympische Kommittee bezeichnet die Stadt diesbezüglich insgesamt als die vorbildlich in Russland.

55 Länder werden die Paralympischen Winterspiele im Fernsehen übertragen, zudem sollen die mehr als 280.000 Tickets, laut den Veranstaltern, fast ausverkauft sein.