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Vermisster Malaysia Airlines-Flug: Wut unter Angehörigen steigt

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Vermisster Malaysia Airlines-Flug: Wut unter Angehörigen steigt

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Die Verwirrung um den vermissten Flug der Malaysia Airline wird für die Verwandten der Passagiere zunehmend zum Nervenkrieg. Vom eigentlichen Zielflughafen in Peking wurden die besorgten Angehörigen in ein Hotel gebracht, wo sie immer noch auf Nachrichten warten. Die Fluglinie hatte vor Journalisten eine Erklärung verlesen – die Angehörigen wurden Augenzeugen zufolge nicht informiert. Mit der Hilflosigkeit steigt auch die Wut. Vor dem Hotel flippte ein Mann aus, als ihn Journalisten fragten, warum er dort sei.

Eine Chinesin, die ihre Mutter vermisst, hofft auf staatliche Hilfe: “Wir hoffen, dass die chinesische Regierung so schnell wie möglich Suchtrupps schickt.”

Bisher kamen keine Informationen von offizieller Seite, wie die Angehörige erzählt: “Bei uns hat sich niemand gemeldet. Außer Freiwilligen und den Hotelangestellten redet niemand mit uns.”

In dem vermissten Flugzeug saßen laut Fluggesellschaft über 150 chinesische Staatsbürger. Auch sechs Europäer standen auf der Passagierliste. Deutsche sollen nicht an Bord gewesen sein. Insgesamt flogen 227 Passagiere mit der Maschine. Die Boeing 777-200 war am frühen Morgen Ortszeit vor der Insel Tho Chu vor der südvietnamesischen Küste verunglückt.

Besuchen Sie die offizielle Malaysia-Airlines-Website für weitere Informationen.