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Der "Marsch der leeren Töpfe": Proteste in Venezuela dauern an


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Der "Marsch der leeren Töpfe": Proteste in Venezuela dauern an

In Caracas, der Hauptstadt Venezuelas, haben schwer bewaffnete Polizeieinheiten eine Kundgebung der Opposition gestoppt. Tausende Demonstranten wollten vor das Ministerium für Ernährung ziehen, um gegen die Nahrungsmittelknappheit in dem erdölreichen Land zu protestieren.

Ein Student erklärte: “Die Menschen hier kämpfen für eine bessere Zukunft. Denn derzeit gibt es in Venezuela keine Zukunft und das müssen wir ändern. Leider sind Proteste unser einziges Mittel, um zu zeigen, dass wir eine Würde haben.”

Präsident Nicolas Maduro sagte, rechtsextreme Provokateure steckten hinter den Unruhen. Es sei sei ein Versuch, um ihn zu stürzen. “Proteste und Straßenblockaden, das sind weder Demonstrationen noch Kämpfe, sondern Zerstörung und Vandalismus, ausgeführt durch Söldner,” so Maduro.

Der “Marsch der leeren Töpfe” fand in fünf weiteren Städten statt. Die Menschen klagen, dass es sogar an Grundnahrungsmitteln wie Brot, Zucker, Milch und Butter fehlt.

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