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Flug MH370: Angehörige machen ihrem Ärger Luft

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Flug MH370: Angehörige machen ihrem Ärger Luft

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Mehr als 40 Stunden nach dem letzten Kontakt mit Flug MH370 haben Angehörige chinesischer Passagiere erneut Aufklärung gefordert. Sie fühlen sich von der Fluggesellschaft Malaysia Airlines im Stich gelassen.

Diese hat angeboten, Angehörige von China nach Malaysia zu fliegen. Auch um die Einreiseformalitäten will sich das Unternehmen nach eigenen Angaben kümmern. “Warum sollte ich das annehmen, wofür denn?”, empört sich die Mutter eines Passagiers. “Was soll ich in Malaysia? Das Meer anstarren? Ich bin gar nicht zufrieden mit der Fluggesellschaft, sie sind herablassend. Mein Sohn war 30 Jahre alt, er war auf Geschäftsreise. Malaysia Airlines enthält uns Informationen vor.”

Nach Angaben chinesischer Angehöriger hatte das Unternehmen in Peking zunächst behauptet, das Flugzeug sei gar nicht erst in Kuala Lumpur gestartet. Die Familien haben nun eine Petition unterschrieben, mit der sie ihrem Ärger Luft machen wollen. Sie erhoffen mehr Informationen und unbürokratische Hilfe von der Regierung in Peking.

Auch auf malaysischer Seite, im Distrikt Sepang, in dem der internationale Flughafen von Kuala Lumpur liegt, haben sich Angehörige zusammengefunden. Sie warten auf Neuigkeiten von ihren Freunden und Verwandten und beten für die Passagiere von Flug MH370.