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Krim: Demonstrationen für und gegen Anschluss an Russland

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Krim: Demonstrationen für und gegen Anschluss an Russland

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Was wird aus der Krim? Eine Frage, die die Menschen in der Ukraine und in Russland beschäftigt.

In Moskau gingen etwa 500 Demonstranten auf die Straße, um den pro-russischen Kräften im Nachbarland den Rücken zu stärken. Viele sind für eine friedliche Lösung, meinen aber auch, die Krim solle an Russland angeschlossen werden. Alexei Myagkov sagte, Terroristen hätten die Macht in Kiew an sich gerissen und den legitimen Präsidenten vertrieben. Das Land werde von Verbrechern regiert.

Simferopol, eine knappe Woche vor dem Referendum über die Zukunft der Krim. Pro-westliche Gegner der Abstimmung zogen bis vor den letzten ukrainischen Fernsehsender, der noch nicht von den Behörden abgeschaltet wurde.

Victoria Stasiv macht ihrer Wut Luft: “Wenn bewaffnete Menschen keine Abzeichen auf ihrer Uniform tragen, handelt es sich um Terroristen. Die Behörden sind Verbrecher.”

Seit etwa zehn Tagen verstärken bewaffnete Unbekannte die bereits auf der Krim stationierten russischen Truppen.

Russlands Führung stellte der autonomen Republik umfangreiche Finanzhilfen in Aussicht. Momentan ist die selbsternannte Führung dort weitgehend zahlungsunfähig, weil Kiew ihr den Geldhahn zugedreht hat.

Unterdessen gab es auch in mehreren Großstädten im Süden und Osten der Ukraine Forderungen nach einem Referendum.