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Vermisste Boeing: Rätsel um mysteriöse Passagiere

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Vermisste Boeing: Rätsel um mysteriöse Passagiere

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Bergungsschiffe und Flugzeuge aus sieben Nationen suchen im chinesischen Meer weiterhin nach Spuren der verschollenen Boeing 777 der Malaysia Airlines. Parallel dazu sind die im Meer treibenden Öllachen analysiert worden. Der Treibstoff stammt nicht aus Flugzeugbeständen. Das Schicksal der 239 Menschen an Bord der Boeing bleibt weiter ungeklärt. Ebenso die Art des Zwischenfalls, so Azharuddin Abdul Rahman, Chef Zivilluftfahrtbehörde von Malaysia
:
“Wir haben den Radius um die Suchstelle herum um 100 Kilometer erweitert und wir zeigen ihnen jetzt die vergrößerte Zone. Das Einsatzgebiet ist jetzt etwa doppelt so groß wie zuvor.”

Die Maschine war auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking.
Abseits der Suche im Chinesischen Meer ist eine Debatte um die Sicherheit auf dem Flughafen von Kuala Lumpur entbrannt. Entgegen anders lautenden Berichten waren die beiden mit gestohlenen europäischen Pässen ausgestatteten Passagiere nicht asiatischen Aussehens. Ihre genaue Identität ist aber noch ungeklärt, so Rahman:

“Wir haben uns die körperlichen Merkmale der beiden Passagiere auf dem Videomaterial und auf Fotos wieder und wieder angesehen. Wir können jetzt bestätigen, dass die Männer keine asiatischen Gesichtszüge haben.”

Die beiden Unbekannten waren mit einem österreichischen und einem italienischen Pass an Bord gelangt.

Unterdessen sind Beistandsbekundungen auf dem Flughafen von Kuala Lumpur der wohl letzte Hoffnungsschimmer für die 239 Menschen an Bord der Malaysia Airlines-Maschine.

Praktisch betrachtet haben die Insassen der Boeing allerdings wohl kaum noch eine Überlebenschance.