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Drei Jahre nach Fukushima: EU gedenkt der Katastrophe

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Drei Jahre nach Fukushima: EU gedenkt der Katastrophe

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Er ist bekannt als Letzter Mann von Fukushima. Naoto Matsumara widersetzte sich bis heute allen Anordnungen der Behörden, sein Haus in der Katastrophenzone zu verlassen.

In den vergangenen Tagen reiste Matsumura durch Deutschland und Frankreich. Am dritten Jahrestag des verheerenden Erdbebens traf er in Straßburg auch grüne Europaabgeordnete wie die Französin Michèle Rivasi.

Sie sagte: “Fukushima hat das Thema Sicherheit der europäischen Atomkraftwerke wieder auf die Tagesordnung gebracht. Wenn wir an einen Unfall dachten, hatten wir nur ein Risiko vor Augen. Fukushima hat gezeigt, dass alle Sicherheitsvorkehrungen zu schwach waren für ein Erdbeben und den Tsunami.”

Nach dem Gau in der Anlage von Fukushima wurden gut 200.000 Menschen aus nahegelegenen Ortschaften evakuiert. Bis heute konnten viele von ihnen nicht zurückkehren. In der EU stehen in 14 der 28 Mitgliedsstaaten Atomkraftwerke.