Eilmeldung

Eilmeldung

Neueste Elektronik beim Genfer Autosalon

Sie lesen gerade:

Neueste Elektronik beim Genfer Autosalon

Schriftgrösse Aa Aa

Auf dem Genfer Autosalon geht es um neueste Technik im Auto; da darf das Apple-System CarPlay nicht fehlen. Mercedes-Benz, Volvo und Ferrari haben mit Apple die Zusammenarbeit aufgenommen und integrieren CarPlay in einige Modelle.

CarPlay verbindet ein iPhone per Kabel mit einem Bildschirm im Armaturenbrett. Aber alles wird dennoch nicht möglich sein. Wer meint, in Zukunft sich beim Autofahren munter auf Facebook tummeln zu können, liegt falsch. Anna Büttner von IHS Automotive erklärt: “Man kann damit bestimmte Informationen, die mit dem iphone zugänglich sind, auf den Bildschirm holen. Also sicherlich Landkarten, dann die Navi-Funktion, Telefon, Musik. Aber wenn es um die sozialen Netzwerke geht, da wird es Grenzen geben. Man wird nicht ganze Facebook-Seiten aufrufen können, ich denke, das wird sich so auf ein, zwei Zeilen beschränken.”

Neueste Kommunikationselektronik auch bei Rolls-Royce. Für 230.000 Euro bieten die Briten bei der Neuauflage des
Erfolgsmodells Ghost genau das. Das Touchpad erkennt lateinische, arabische und chinesische Buchstaben bzw. Zeichen.

Robert Kilty, verantwortlich für Produkt- und Marketing-Strategie bei Rolls-Royce erklärt: “Der Wagen hat ein satellitengestütztes Automatikgetriebe, bei dem die Schaltung per GPS Ort und Fahrtrichtung des Autos berechnet, um entsprechend der Route den nächsten Gangwechsel zu programmieren. Das Auto kann quasi in die Zukunft blicken, um die Ecke schauen, ist immer im richtigen Gang für die jeweilige Strecke.”

Der Infiniti Q50 Eau Rouge präsentiert sein Direct Adaptive Steering (DAS). Mit dieser Technologie kann der Fahrer Lenkrückmeldung und auch Lenkkraft individuell nach persönlichen Vorlieben oder dem Fahrstil einstellen.

Beim futuristischen Toyota FV2 wird mit Körperbewegungen gesteuert. Ein Lenkrad gibt es nicht. Europapremiere für das Konzeptfahrzeug der Japaner beim Autosalon in Genf. Der Gedanke hinter dem Konzept: Die Macher meinen, dass durch die Bewegungen eine engere Beziehung zwischen Fahrer und Auto entsteht.

Nein, der Wazuma GT ist kein Batmobil, sondern ein Zukunftsauto aus Frankreich. LaZareth zeigt stolz seinen Wazuma GT mit Jaguar 4 Liter V8 Motor und 375 PS.
Firmenchef Ludovic Lazareth meint: “Klar reagieren die Menschen erstaunt, denn es ist einfach ungewöhnlich. Es ist weder ein Auto noch ein Motorrad, es gilt in Europa als Dreirad.”

Auch zum ersten Mal in Europa ist der Nissan BladeGlider, vorne schmaler als hinten. Mehr Segelflugzeug als Auto. Mit Energie versorgt werden die Elektromotoren von Lithium-Ionen-Batterien, die Module sind hinten.

Die Plätze im Auto sind in Dreiecksform angeordnet, der Fahrer sitzt vorne in der Mitte. Man fühlt sich wie an Bord eines Segelflugzeugs.

Marktstart für den Volkswagen XL 1. Das sparsamste Auto der Welt, so VW über den Zweisitzer. Das per Mini-Diesel und Batterie angetriebene Ein-Liter-Auto beschleunigt von Null auf 100 km/h in 11,9 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 160 Stundenkilometer. Der VW XL1 hat einen Diesel-Plug-in-Hybrid-Antrieb, umweltfreundlich und sparsam also.

Das Elektrikauto FULU Meteor kommt aus China und ist ganz klein. Es ist nur 2 Meter 25 lang und ist vier Mal kleiner als die meisten Stromer. Zwei Personen können im FULU fahren, – was die Geschwindigkeit angeht, bringt der Wagen es auf 80 Stundenkilometer. Kostenpunkt: So um die 10.000 Euro.