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Spanien gedenkt der Opfer der Terroranschläge von Madrid vor zehn Jahren

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Spanien gedenkt der Opfer der Terroranschläge von Madrid vor zehn Jahren

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In Madrid ist mit einem Trauergottesdienst der Opfer der Terroranschläge vom 11. März 2004 gedacht worden. Neben der spanischen Königsfamilie besuchte auch Ministerpräsident Mariano Rajoy die Andacht in der Almudena-Kathedrale.

Kardinal Antonio Maria Rouco Varela verurteilte die Urheber der Attentate, erinnerte aber auch an die Möglichkeit der Vergebung.

Der folgenschwersten Attacke islamistischer Extremisten in Europa waren 191 Menschen zum Opfer gefallen.

Im morgendlichen Berufsverkehr detonierten nahezu zeitgleich zehn Sprengsätze in vier Pendlerzügen in Madrid.

Sieben mutmaßliche Urheber der Attentate aus dem Umfeld von Al-Kaida sprengten sich später in Madrid kurz vor ihrer Festnahme in die Luft. 21 Angeklagte wurden zu Haftstrafen verurteilt.

Die Hintermänner der Terroristen sind auch zehn Jahre nach den Taten nicht identifiziert.