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Suche nach Boeing 777: Die Nadel im Heuhaufen

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Suche nach Boeing 777: Die Nadel im Heuhaufen

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In Südostasien haben die Rettungsmannschaften ihre Suche nach der Unglücksmaschine deutlich ausgeweitet. Seit diesem Dienstag wird auch die Meerenge von Malakka durchkämmt.

Den letzten Radarkontakt gab es östlich von Malaysia vor der Küste Vietnams. Bis zur Straße von Malakka hätte die Maschine hunderte Kilometer unentdeckt fliegen müssen.

Die Piloten hatten weder einen Notruf abgesetzt, noch wurden technische Probleme signalisiert. Seit Samstag Morgen ist die Maschine mit 239 Menschen an Bord spurlos verschwunden und gibt der malaysischen Regierung Rätsel auf.

Der malaysische Verkehrsminister Hishammuddin Hussein: “Mit Sicherheit handelt es sich hier um eine der größten Such- und Rettungsmaßnahmen. Aber plötzlich wird mir bewusst, wie groß das Gebiet ist, das wir durchforsten müssen.”

Angehörige der chinesischen Flugpassagiere harren in Malaysia aus und hoffen auf ein Wunder, während die Behörden weiter in alle Richtungen ermitteln.

So wird auch möglichen persönlichen Motiven und technischen Problemen nachgegangen.

Gegen ein technisches Versagen spricht, dass die Maschine Ende Februar zuletzt gewartet wurde und keine Mängel entdeckt worden waren.