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Verschollene Boeing 777: Interpol schließt Terroranschlag weitgehend aus

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Verschollene Boeing 777: Interpol schließt Terroranschlag weitgehend aus

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Beim rätselhaften Verschwinden der Boeing 777 handelt es sich wahrscheinlich um keinen terroristischen Anschlag. Das gab die internationale Polizeibehörde Interpol bekannt, nachdem die Identität zwei verdächtiger Reisender geklärt werden konnte.

Generalsekretär Ronald Noble fasst zusammen: “Je mehr Informationen ausgewertet werden, desto mehr glauben wir, dass es sich nicht um einen terroristischen Anschlag handelt. Wenn man darüber hinaus in Betracht zieht, dass der 19-jährige Iraner nach Informationen des malaysischen Polizeichefs zu seiner Mutter nach Frankfurt reisen wollte, dann handelt es sich hier um Menschenschmuggel – und nicht um einen Terrorakt.”

Auch der zweite verdächtige Iraner wollte offenbar in Schweden Asyl beantragen. Beide hatten sich mit ihren echten Reisepässen ausgewiesen, um nach Kuala Lumpur zu reisen. Dort benutzten sie dann die gestohlenen Pässe.

Die iranischen Behörden wollen eng mit Malaysia zusammenarbeiten. In der Vergangenheit versuchten Iraner wiederholt, über asiatische Länder nach Europa einzuwandern.