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Weltsicherheitsrat beendet Krim-Krisensitzung ergebnislos

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Weltsicherheitsrat beendet Krim-Krisensitzung ergebnislos

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In der Krim-Krise droht die Europäische Union Moskau mit verschärften Sanktionen. Am kommenden Montag könnten die EU-Außenminister in Brüssel weitere Strafmaßnahmen wie Einreiseverbote und Kontensperrungen beschließen, hieß es in Brüssel. Die Weltbank kündigte an, die angeschlagene Ukraine mit gut zwei Milliarden Euro zu unterstützen.

In New York endete auch die fünfte Krisensitzung des Weltsicherheitsrates ergebnislos: “Eine Annexion der Krim durch Russland wäre ein sehr ernster Schritt. Er zöge eine Menge Konsequenzen für die internationalen Beziehungen nach sich. Einige wurden bereits beim Europäischen Rat angekündigt. Es war wirklich ein Wink an die Russen, dass wir verhandeln und eine politische Lösung wollen. Bitte verschärft die Krise nicht”, sagte der französische UN-Botschafter Gerard Araud.

Nach Angaben des russischen Außenministers Sergej Lawrow hat der russische Sicherheitsrat ein Thesenpapier erstellt, das den USA übermittelt werden soll. US-Außenminister John Kerry lehnte die Einladung zu einem Treffen mit seinem russischen Kollegen in dieser Woche in Moskau ab. Ein Treffen komme nur dann in Frage, wenn Moskau ernsthaft zu Gesprächen bereit sei, hieß es.