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Griechenland: Widerstand gegen Entlassungen

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Griechenland: Widerstand gegen Entlassungen

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In Griechenland haben tausende Staatsbedienstete einen Tag lang gestreikt. Sie gingen zudem auf die Straße, um lauthals gegen die geplanten Entlassungen zu protestieren. Bis Ende des Jahres könnten 11.000 von ihnen ihren Job verlieren. Die Kürzungen im Staatsapparat werden von den internationalen Geldgebern gefordert.

Ein Demonstrant sagte: “Wir werden weiterkämpfen, egal wie lange es dauert. All diese Maßnahmen sind verfassungswidrig.” Eine Frau klagte: “Meine zwei Kinder sind arbeitslos und ich bin ganz auf mich alleine gestellt. Was soll ich sagen? Ich will meinen Job wiederhaben.”

Viele Menschen haben genug von den Sparmaßnahmen. In den vergangenen drei Jahren hat sich die Zahl der Arbeitslosen verdreifacht. Die Arbeitslosenquote ist derzeit mit 27,5 Prozent auf Rekordniveau.

Unser Korrespondent Stamatis Giannisis erklärte: “Die Kundgebung heute ist nur der Anfang. Der Protest der Staatsbediensteten richtet sich gegen die Troika, die geplanten Entlassungen und die aufgezwungene Mobilität. Nächste Woche ist ein zweitägiger Streik geplant. Die Anführer der Gewerkschaften geben sich entschlossen und wollen so lange weitermachen, bis die Regierung nachgibt.”