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EU erhöht "Kosten" des russischen Kurses und kündigt Sanktionen an

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EU erhöht "Kosten" des russischen Kurses und kündigt Sanktionen an

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Während US-Präsident Barack Obama den ukrainischen Übergangs-Ministerpräsidenten Arseni Jazenjuk im Weißen Haus empfing, hat die Europäische Union ihre Gangart gegenüber Russland verschärft.

Nach dem Treffen mit Jazenjuk sprach Obama erneut von den Kosten, die der russische Kurs haben werde: “Wir sagen der russischen Regierung weiterhin, dass wir, die internationale Gemeinschaft, die EU und andere, gezwungen sein werden dafür zu sorgen, dass dieser Bruch Internationalen Rechts durch Russland Folgen und Kosten haben wird – falls Russland auf dem eingeschlagenen Pfad bleibt.”

Diese Drohungen sollen nun auch seitens der Europäischen Union wahr gemacht werden. Nach einem Treffen mir ihrem Amtskollegen Donald Tusk in Polen kündigte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel EU-Sanktionen gegen Russland an.

Geplant sind Reisebeschränkungen und die Sperrung der Konten von bisher nicht genauer definierten russischen Personen und Firmen. Wegen der ausgeprägten Wirtschaftsbeziehungen zur EU dürfte dies Russland weit stärker treffen als die Sanktionen USA. Die Strafmaßnahmen sollen ab Montag in Kraft treten, falls bis dahin keine diplomatische Einigung erreicht wird.