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Wie vom Erdboden verschluckt: Boeing 777 gibt Rätsel auf

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Wie vom Erdboden verschluckt: Boeing 777 gibt Rätsel auf

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Die Regierung in Kuala Lumpur hat ihr umstrittenes Krisenmanagement seit dem Verschwinden der Malaysian Airlines-Maschine verteidigt. Die Suche verlaufe konsequent, die Informationen seien nicht verwirrend.

Zuvor hatte es heftige Kritik vor allem von Seiten Chinas gegeben, das Malaysia fehlende Transparenz vorwirft. Weit mehr als die Hälfte der vermissten Flugpassagiere sind Chinesen. Seit Samstag fehlt von ihnen, der Maschine und dem Flugschreiber jede Spur.

Der malaysische Verkehrsminister Hishammudin Hussein fasste den Stand der Suche zusammen: “42 Schiffe und 39 Flugzeuge suchen nach der MH 370. Zwölf Nationen beteiligen sich, Indien, Japan und Brunei sind zuletzt hinzugestoßen. Es handelt sich um eine multinationale Operation. Je mehr Zeit verstreicht, desto mehr befürchte ich das die Such- und Rettungsmaßnahmen sich am Ende nur noch auf eine Suche reduzieren lassen.”

Ein möglicher terroristischer Hintergrund wird von Interpol weitgehend ausgeschlossen.

Die Suche konzentriert sich nun auf ein weit größeres Gebiet. Offenbar könnte ein Radar des Militärs die Maschine über der Meerenge von Malakka – rund eine drei Viertelstunde nach dem bisher bekannten Verschwinden – ausgemacht haben. Angaben, die die malaysische Luftwaffe nicht klar bestätigen will.