Eilmeldung

Eilmeldung

Boeing 777: Malaysia dementiert Presseberichte

Sie lesen gerade:

Boeing 777: Malaysia dementiert Presseberichte

Schriftgrösse Aa Aa

Ein verschwundenes Flugzeug, ein Suchradius von der Größe Portugals und zahlreiche Verschwörungstheorien. Auch am sechsten Tag der Suche gibt es keine heiße Spur von der verschollenen Malaysian Airlines Maschine.

Zuletzt bekannt gewordene chinesische Satellitenbilder, die angeblich Wrackteile zeigen, stellten sich als falsch heraus.

Der malaysische Verkehrsminister Hishammudin Hussein dementierte Gerüchte, wonach die Maschine nach dem letzten Radarkontakt noch mehrere Stunden weitergeflogen sei.

Er erklärte, “Experten von Rolls Royce und Boeing sind in Kuala Lumpur und arbeiten seit Sonntag eng mit Malaysian Airlines sowie den Suchmannschaften zusammen. Diese Fragen haben sich nie gestellt. Sobald es neue Einzelheiten gibt, müssen diese erst bestätigt werden. Malaysian Airlines hat Rolls Royce und Boeing explizit nach den Angaben der Medienberichte gefragt. Beiden zufolge sind die Berichte unzutreffend.”

Es geht um einen Zeitungsbericht, wonach die Triebwerke der Boeing noch vier Stunden später automatisch Informationen gesendet haben. Das Wall Street Journal berief sich dabei auf US-Ermittler.

Ist das Flugzeug über dem Meer abgestürzt, kann die Suche nach Meinung von Experten noch einige Wochen andauern. Denn unter Wasser breiten sich keine Radiowellen aus.

Eine Zerreißprobe für die Angehörigen. Seit Samstagmorgen fehlt von den 239 Menschen an Bord der Maschine – die meisten von ihnen Chinesen – jede Spur. Das Flugzeug war auf dem Weg nach Peking.