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Eine schöne Außerirdische und ein Bankraub auf rumänisch

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Eine schöne Außerirdische und ein Bankraub auf rumänisch

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Scarlett Johansson als männermeuchelnde Verführung aus dem All. In “Under the Skin” spielt sie “Isserley”, ein außerirdisches Wesen, das als hübsche Frau getarnt auf die Erde kommt. Dort braust sie in einem Auto durch die Gegend und nimmt arglose Anhalter mit. Die pumpt sie dann mit Betäubungsmitteln voll und liefert sie ihren Mitaußerirdischen aus, die die Erdlinge dann mästen uns verspeisen. Der Film basiert grob auf dem Roman Die Weltenwanderin von Michael Faber.

Thematisiert werden unter anderem Dinge wie Massentierhaltung und Umweltzerstörung, es geht aber auch um persönlichere Fragen wir sexuelle Identität, Menschlichkeit und Nachsicht. Regisseur Jonathan Glazer und Johansson haben den Film bereits bei mehreren Festivals vorgestellt.

Scarlett Johansson: “Die Gelegenheit, eine Figur zu spielen, die wirklich frei von Vorurteilen und Instinkten ist, von Dingen also, die uns sehr menschlich machen, die Gelegenheit, eine sehr fokussierte Figur mit klar ausgerichtetem Interesse zu spielen, das ist sowohl im wahren Leben interessant, aber auch beruflich, das hat mich gereizt.”

Die Kritiken für diesen abstrakten Film Noir waren alles in allem positiv, wenngleich auch einige Buhrufe auf den Festivals ertönten. Under the Skin startet dieser Tage in europäischen Kinos.

Closer to the Moon

Und damit zum Film Closer to the Moon des Rumänen Nae Caranfil. Er basiert auf einer wahren Begebenheit aus dem Jahr 1959. Damals raubten einige Draufgänger gemeinsam mit einem Polizisten die rumänische Zentralbank aus. Und das taten sie, indem sie vorgaben, einen Film zu drehen. Doch damit geht die turbulente Geschichte erst los. Nach der Verhaftung sollten sie den Einbruch nachspielen. Zu sehen sind unter anderem bekannte Gesichter wie Vera Farmiga, Mark Strong und Harry Lloyd.