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Erdogan nennt Demonstranten demokratiefeindlich

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Erdogan nennt Demonstranten demokratiefeindlich

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Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat die Protestbewegung als anti-demokratisch bezeichnet. Bei der Einweihungszeremonie einer neuen Metrolinie in der Hauptstadt Ankara sagte Erdogan, die Demonstranten versuchten, den Ausgang der kommenden Kommunalwahlen zu beinflussen:

“Sie denken sich, lasst uns ein bisschen Chaos veranstalten und abwarten, ob wir etwas erreichen können”, so Erdogan. “Aber das können sie nicht. Darauf werden meine Brüder in Ankara und der Türkei am 30. März die richtige Antwort geben.”

Am Mittwoch war es in der ganzen Türkei nach Trauermärschen für ein 15-Jährigen zu den heftigsten Unruhen seit dem vergangenen Sommer gekommen.

Dabei starb ein 22-Jähriger durch eine Schussverletzung. Die links-extreme Revolutionäre Volksbefreiungspartei-Front bekennt sich inzwischen zu der Tat und spricht von einem Kampf gegen den Faschismus: Der junge Mann sei ein Anhänger Erdogans und bewaffnet gewesen.

Auch bei den Sicherheitskräften gab es einen Todesfall: Ein Polizist erlag einem Herzinfarkt.